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Von Herzen Liebe und Licht.

Evelyn Lara'Ana Rosner


HILFE ANNEHMEN IST STARK

Anderen Menschen Hilfe anzubieten, fällt vielen von uns nicht schwer. Die meisten von uns geben gerne und helfen dort, wo Hilfe nötig ist. Anders sieht es häufig dort aus, wo wir selbst Hilfe brauchen, z.B. wenn uns das Mehl ausgegangen ist, wir gerne einen Kuchen backen möchten und die Geschäfte bereits geschlossen haben. Jetzt heißt es, auf den Kuchen verzichten oder noch schlimmer: Wir müssen Bekannte oder Nachbarn fragen, ob sie uns die dafür notwendige Backzutat leihen. Ein unangenehmes Hindernis, da wir in den meisten Fällen nicht gerne bitten gehen und folglich lieber auf den Kuchen verzichten möchten.

 

Doch woran liegt das? Es gibt hier nicht den einen Grund, denn häufig ist es ein Zusammenschluss mehrerer Themen. Manche von uns mögen es nicht, bei anderen in eine "Schuld" zu geraten. Das heißt, sie bekommen Hilfe und können diese nicht gleich selbst wieder mit eigener Hilfe ausgleichen. Ein Ungleichgewicht entsteht. Andere mögen es nicht, die Kontrolle aufzugeben. Das bedeutet, wenn sie jemanden um Unterstützung bitten, müssen sie dabei auch einverstanden sein, wie der andere das Thema löst.

Die größte Angst, die in uns vorherrscht, wenn wir um Hilfe bitten müssen, ist die Angst vor einem Nein. Wir fürchen uns davor und verbin-den dieses Nein mit Ablehnung und Zurückwei-sung unserer eigenen Person. Hier werden uns-ere alten Ängste aus früheren Zeiten aktiv, da wir uns vielleicht für nicht liebenswert halten und wir das Nein unseres Gegenübers als Bestätigung dieser Glaubenssätze spüren. Unser Gegenüber jedoch dient einfach nur als Projektionsfläche unserer Gefühle und zeigt uns somit, welche Themen in uns noch nicht geheilt sind. Hier heißt es genau hinzuspüren, um zu finden, welche Angst sich in uns aktiviert, wenn wir Hilfe brauchen und nicht um diese bitten können. Dies finden wir nur heraus, indem wir immer wieder über unsere eigenen Schatten springen und um Hilfe und Unterstützung bitten und ein Nein als das akzeptieren, was es ist. Ein Hinweis, dass unser Gegenüber im Augenblick wahrscheinlich keine Zeit hat, um auszuhelfen.

Oder vielleicht selbst gerade das letzte Krümelchen Mehl in einem Kuchen verbacken hat.

 

Es lohnt sich, das eigene Ich für Hilfsangebote anderer zu öffnen, um zu wachsen. Hilfe ist schön, Hilfe macht stark und wir sind mit ihr in der Lage, neue Möglichkeiten in unser Leben einzuladen. Ein Hilfegesuch liebevoll formulieren und nach Aussendung annehmen zu können, zeigt innere Reife und Klarheit. Es zeigt, dass wir uns in einer Gemeinschaft gegenseitig unterstützen können, in der jeder das gibt und nimmt, was er/sie geben oder nehmen kann. Mut wird dabei immer belohnt.

(Videoquelle:https://www.youtube.com/watch?v=sswopsUW1mQ)



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